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Die Mischung macht’s
Value oder Growth: Mehr als nur eine Stilfrage
Neben der Unterteilung nach Marktkapitalisierung werden Aktien auch nach Bewertungskennzahlen klassifiziert. Man unterscheidet dann zwischen Substanzwerten (Value) und Wachstumswerten (Growth).
Value bezeichnet einen Anlagestil, bei dem Manager nach vergleichsweise günstig bewerteten Aktien suchen. Im Fokus liegen also Unternehmen, die am Markt unter ihrem geschätzten inneren Wert gehandelt werden und mittelfristig einen ansehnlichen Kursanstieg versprechen.
Growth reflektiert einen Anlagestil, bei dem Manager nach Aktien mit überdurchschnittlichem Umsatz- und Gewinnwachstum suchen. Vielmals steht dabei nicht ein einzelnes Unternehmen im Fokus, sondern die Betrachtung von ganzen Branchen.
In jedem Börsen- bzw. Wirtschaftszyklus gibt es Unternehmenskategorien, die renditemässig besser abschneiden als andere. Weil dies in der Regel aber erst im Nachhinein beurteilt werden kann, ist die fokussierte Wahl – beispielsweise eines Value- oder Growth-Fonds – immer auch mit einem erhöhten Risiko verbunden. Die Grenzen zwischen verschiedenen Ansätzen sind ausserdem fliessend.
Aus diesem Grunde offeriert J.P. Morgan Asset Management neben klar ausgerichteten Stil-Fonds auch so genannte Blend-Produkte. Die Mischung verschiedener Stilrichtungen lässt sich aber nicht nur bei Value- und Growth-Aktien beobachten. Aus ähnlichen Überlegungen können auch Unternehmen mit unterschiedlicher Marktkapitalisierung (Blue Chips, mittelgrosse Unternehmen und Smallcaps) in einem Fonds aggregiert werden.
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