Outperformance dank High Alpha
Mit Ausnahme der Alternativen Anlagen orientiert sich fast jeder Manager von klassischen Aktien- oder Obligationenfonds an einer Referenzgrösse. Je nach Vorgabe der Anlagerichtlinien darf er dabei mehr oder weniger von seiner Benchmark abweichen, um für den Investor eine Zusatzrendite (Alpha) zu erzielen, die nach Abzug der Kosten über dem Vergleichsmassstab liegt.
Die Erzielung einer Zusatzrendite erfordert mehr Anlage-Freiräume und eine strenge Risikokontrolle.
Weil es insbesondere in effizienten Märkten, in denen alle Marktakteure sehr rasch über die gleichen Informationen verfügen, kaum mehr möglich ist, mit kleineren Abweichungen signifikante Zusatzerträge zu generieren, lassen heute immer mehr Anbieter ihren Portfolio Managern grössere Freiräume bei der Verwaltung von Portefeuilles. Je grösser der "Tracking Error" ist, der dem Manager eingeräumt wird, desto umfangreicher ist sein Spielraum für aktive Entscheidungen - sei dies durch Unter- oder durch Übergewichtungen einzelner Wertschriften im Vergleich zum entsprechenden Wert im Index.
Hierfür gilt es, die wichtigsten Risikoquellen sauber voneinander zu trennen, um dadurch zu erkennen, wo zusätzliche Renditen erzielt werden können. Risiko ist eine knappe und daher wertvolle Ressource. Risiken sollten demzufolge nicht einfach minimiert, sondern effizient genutzt werden, um zusätzliche Erträge zu generieren. Portfolio Manager versuchen deshalb, mittels akribischer Analyse gezielt einzelne Wertpapiere oder ganze Marktsegmente zu identifizieren, welche die restlichen Marktteilnehmer vorübergehend anders bewerten. Sobald die übrigen Marktteilnehmer ihren «Irrtum» erkannt und korrigiert haben, lassen sich entsprechende Gewinne realisieren.
J.P. Morgan Asset Management setzt bei gewissen Fonds die aktiven Anlagestrategien um und kann damit beachtenswerte Erfolge ausweisen. Das Unternehmen offeriert so genannte «High Alpha»-Produkte, die einerseits mit dem klassischen «Long-only»-Ansatz eine deutliche Outperformance erzielen oder anderseits unter UCITS III - Bestimmungen neu möglich gewordene Techniken anwenden (zum Beispiel Long/Short-Strategien).